Dienstag, 20. April 2021

Update Ringlokschuppen

Der Lokschuppen wurde bereits im Dezember 2019 begonnen, die Nachbildung des Mauerwerks hatte reichlich aufgehalten. Schlussendlich habe ich die Fugen von Hand mit dem Dremel eingefräst, wodurch sie etwas ungleichmäßig wurden, was sich aber zum Glück nicht groß optisch auswirkt. 

Das Dach ist mit selbstklebender Teerpappe gedeckt, es fehlen jetzt noch ein paar Fenster und die Fronten.

Sonntag, 28. Februar 2021

Stainz digitalisiert

Die Stainz hat endlich den Sounddekoder eingebaut bekommen und ging sogleich auf Jungfernfahrt. Die Verkabelung in der Lokführerkabine stört noch ziemlich, da sollte ich nochmals dran.

Läuft wie eine Eins.
 


Sonntag, 20. Dezember 2020

Fliegender Aufbau um den Weihnachtsbaum

Alle Jahre wieder wünschen sich die Jungs, dass die Eisenbahn während der Adventszeit im Wohnzimmer aufgebaut werden soll, so auch in diesem Jahr. Nachdem die Digitalisierung der Loks weiter voranschreitet, konnten nun bereits vier Dampfloks ihre Runden drehen.


 

Sonntag, 22. März 2020

Einen Ringlokschuppen zu Weihnachten

Die besinnlichen Tage sind schon seit einiger Zeit vorbei, sei es drum: Der Große hatte zu Weihnachten wieder einen sehr ausgefallenen Wunsch, er wünschte sich einen Lokschuppen.

In Gedanken war ich eher bei einem etwas aufgemotzten Lagerschuppen für eine Kleinlok, keine große Sache, doch eigentlich hätte ich meinen Sohn besser kennen müssen: nein nein, einen großen bitteschön, und zwar einen Ringlokschuppen!

Zusammen mit Regierung und Christkind wurde beschlossen, dass dies ein etwas größeres Vater-Sohn-Projekt für den Winter werden sollte. Am Anfang waren die spezifischen Anforderungen zu klären, damit das Gebäude diesen auch halbwegs entsprach: vor allen Dingen sollte er groß sein, eine Lok mit Tender sollte bitteschön hineinpassen. Es wurde sich auf eine Länge von satten 80 Zentimetern geeinigt bei einer Breite von 33,5 und einer Höhe von 27,5 Zentimetern. Aufgrund der Größe und dem Wunsch, das Gebäude im Zweifel ohne Kran umpositionieren zu können, beschloss ich, das Teil modular zu bauen, für's Erste mit drei Ständen.Weiterhin wird vorerst auf eine Beleuchtung und automatisch öffnende Tore verzichtet.

Inzwischen ist es Ende März und ein Ende noch immer in weiter Ferne, es geht nur sehr langsam vorwärts, aber immerhin geht es vorwärts.

Kartonmodell im Maßstab 1:10, sozusagen ein Modell vom Modell.

Andere Ansicht vom Kartonmodell.

Jede Menge Zeichnungen.
Mir war klar, dass für die geplanten Dimensionen mein handwerkliches Geschick bei weitem nicht ausreichen würde, daher hatte ich beim örtlichen Schreiner um Unterstützung angefragt. Zum Glück fand sich selbst in der Weihnachtszeit und dem Jahresendgeschäft ein wenig Zeit.

Zuschnitt beim hiesigen Schreiner.

Daten in den CAD-Automaten eingeben.

Das erste zugeschnittene Teil sieht schon einmal sehr gut aus!
Die Fenster und Türen wurden in der Modellwerkstatt bei Bertram Heyn bestellt. Lieferzeit und Qualität sind beide als top zu bezeichnen!

Nach der Bescherung: Fenster einzeichnen.

Aussparungen für Stützsäulen.

Stellprobe mit der Ballerina unterm Weihnachtsbaum

Aussparungen für die Verzahnung.

Puzzleteile Rückwand und Rahmen fürs Tor.

Stellprobe Verzahnungen: hält recht gut.

Stellprobe Außenansicht, mit Krepp fixiert.

Stellprobe Innenansicht.
Das Fräsen der Klinkerstein-Fugen war und ist eine Herausforderung. Ein CNC-Bohrer im Dremel schmilzt das Plastik und bleibt am Bohrer hängen, wodurch die Fugen immer breiter werden. Ich bin nach viel Ausprobieren bei der Schleifscheibe geblieben, leider sieht man jede Ungenauigkeit in der händischen Führung sofort.

Die gefrästen Wände werden mit hellgrauer Farbe aus der Spraydose lackiert. Nach dem Trocknen bin ich mit Terracotta-Farbe, welche ich betont schräg, also flach gehalten habe, drüber. Damit bekommen die Fugen nicht so viel Farbe ab, das klappt ganz gut. Mit dem Resultat bin ich recht zufrieden.

Mauerwerk mit Klinkeroptik.

Man wächst mit den Herausforderungen.

Montag, 24. Februar 2020

Gold Caps

Angeregt durch eine Seite auf themt.de und auch bei den Buntbahnern machte ich mich daran, Gold Caps selber zu löten. Die benötigten Superkondensatoren sind beispielsweise online auf reichelt.de zu bestellen.

Ich habe jeweils 9 Kondensatoren zu je 3 Volt und 3,3 Farad in Reihe geschaltet, der niederohmige Widerstand und die Diode sind robust gewählt. Bei einer Testfahrt wurden der Widerstand oder die Diode so heiß, dass das Klebeband, welches ich zur Fixierung drumherum gewickelt hatte, schmolz. Deshalb habe beide an den Schalter gelötet, wo sie keinen Kontakt zu temperaturempflindlichen Dingen haben.

Der Praxistest zeigte, dass die Köf je nach Geschwindigkeit nun mindestens 50 cm bis zu über einen Meter stromlosen Abschnitt überbrücken kann, im Kriechgang kommt sie nun über jede Weiche oder Kreuzung.


Gelb eingekreist: links Gold Caps, rechts Diode mit Widerstand und Schalter

Mittwoch, 4. September 2019