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Montag, 24. Februar 2020

Gold Caps

Angeregt durch eine Seite auf themt.de und auch bei den Buntbahnern mache ich mich mehr und mehr daran, Gold Caps selber zu löten. Die benötigten Superkondensatoren sind beispielsweise online auf reichelt.de zu bestellen.

Ich habe jeweils 9 Kondensatoren zu je 3 Volt und 3,3 Farad in Reihe geschaltet, der niederohmige Widerstand und die Diode sind robust gewählt. Bei einer Testfahrt wurden der Widerstand oder die Diode so heiß, dass das Klebeband, welches ich zur Fixierung drumherum gewickelt hatte, geschmolzen ist.. Deshalb habe beide an den Schalter gelötet, wo sie keinen Kontakt zu temperaturempflindlichen Dingen haben.

Der Praxistest zeigte, dass je nach Geschwindigkeit nun mindestens 50 cm stromloser Abschnitt überbrückt werden kann, im Kriechgang kommen die Loks nun über jede Weiche oder Kreuzung.


Gelb eingekreist: links Gold Caps, rechts Diode mit Widerstand und Schalter

Montag, 1. Mai 2017

WLAN Steuerung mit Tablet

Letzten November kam ich ins Schwabenalter und als endlich G'scheiter wurde so langsam klar, dass in Bezug auf die digitale Steuerung ein neuer Ansatz her musste. So wünschte ich mir zum runden Jubiläum ein paar Mäuse für die Gartenbahn.

Nach etwas Recherche und Unterstützung aus dem Modellbahn-Forum war klar, dass ich zum modular aufgebauten z21start System samt WLAN Router von Roco/Fleischmann greifen würde. Von meinen ersten Gehversuchen von anno 2008 sind noch diverse Decoder und auch ein Booster samt passendem Trafo (3 Ampère bei 18V~) im Fundus geblieben, welche gerne weiterverwendet werden sollten. Hierzu war noch die Anschaffung eines Adapters notwendig, und für die bequeme Steuerung gab das Budget vom Geburtstag auch noch eine WLANmaus her.

Bis hier bin ich sehr angetan. Je nach Wetterlage ist die WLAN-Reichweite im Freien etwas begrenzt, man muss also den WLAN-Router strategisch schon optimal postieren, um halbwegs stabile Verbindungen zu haben, aber dann ist der Fahrspaß schon sehr groß!

Dampft jetzt digital und mit Sound: die Harzballerina
Kinderleichte Steuerung

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Meehr Power!

Momentan sind "nur" die Schienen verlegt, Strom ist lediglich an einer Stelle angeschlossen und kommt aus einem regelbaren Labornetzgerät mit bis zu 30 VA, und wenn ich rückwärts fahren will, stecke ich derzeit die Kabel um.. Die Leistung reicht gerade aus, um zwei große Loks gleichzeitig fahren zu lassen, bei einer dritten muss ich schon die Spannung reduzieren, damit die interne Sicherung nicht herausfliegt.

Mehr Power (*hoarr hoarr*) musste ohnehin her, also habe ich einen leistungsfähigeren Transformator bestellt, dieser liefert 70 VA bei 9 und 16 Volt - das sollte ausreichen, mehr als drei Züge sollen nicht gleichzeitig fahren. Schaltnetzgeräte besitzen zwar einen höheren Wirkungsgrad, aber an der Stelle bin ich einfach altmodisch. Für den Fahrbetrieb habe ich einen gebrauchten 5 A-Einbauregler erstanden und hoffe, er funktioniert auch wie beschrieben.

Den alten 2 A-Einbauregler werde ich künftig für das Abstellgleis weiterverwenden, weil dort ohnehin nur wenig Strom benötigt wird. Den alten Trafo (2 A bei 17,5 V) werde ich zum Ansteuern der Weichenantriebe weiterverwenden. Insgesamt komme ich also auf 105 VA Leistung, das ist ein Wort.

Mit selber Bestellung wie der Transformator kamen auch die Bauteile für insgesamt 10 Flipflops, mit denen ich gerne die Blöcke schalten will - ob ich den Blockbetrieb damit automatisiere, lasse ich mir heute noch offen. An der Stelle betrete ich Neuland und ich bin gespannt, ob das am Ende so funktioniert wie ich es mir vorstelle.