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Donnerstag, 12. Oktober 2017

Einbau einer Kreuzung in den Kellerbahnhof

Die Kelleranlage wird in der Wintersaison regelmäßig bespielt. Die Blockanschlüsse sitzen noch immer nicht, aber es soll in Anwesenheit meiner Söhne ohnehin immer nur ein Zug fahren.

Seit April haben die zwei Jungs nochmals ein Brüderchen und ich seit vier Wochen Elternzeit. Es fand sich tatsächlich immer wieder etwas Zeit für Kelleraktivität und folgendes ist diese Woche passiert: der Größte fand beim Stöbern im Schienenfundus eine nagelneue Kreuzung mit 22,5 Grad, die ich irgendwann mal sehr günstig erwischt hatte. "Papa, die müssen wir aber noch einbauen!"

Ich hab ihn dann gefragt, wo er die denn bitteschön noch einbauen wolle, es sei doch nirgends Platz. Er hat nicht lange nachdenken müssen und seine Argumentation war sehr schlüssig: durch den Einbau gibt es im Bahnhof über einen Meter mehr Ausweichgleis. Ich war dann so baff und begeistert von dieser geistigen Leistung eines Fünfjährigen (!) und habe es kurzerhand umgesetzt.

vom Bahnhof raus..

..und zum Bahnhof hin gesehen

Sonntag, 25. Juni 2017

Ein Überholgleis an die Kehrschleife

Die Modellbahnkasse enthielt noch etwas Geld, so wurde noch schnell eine Überholmöglichkeit an der Kehrschleife geschaffen - jetzt ist sogar Dreizugbetrieb leicht möglich.

Durch den neuen Gleisplan verschieben die Gleise sich um ein paar Millimeter bis wenige Zentimeter, sodass auch die Steinpalisaden etwas korrigiert werden mussten, weil sonst die großen Waggons hängen bleiben würden.



Montag, 8. September 2014

Erste Stellprobe mit der Allegra

Auch wenn meine Frau mich für komplett bekloppt erklärte, wollte ich den ersten kleinen Meilenstein gerne festhalten: die Erdarbeiten im Bahnhofsbereich sind beendet, es fehlt nur noch die Nivellierung der kleinen Berge und Täler im Kies. Zeit, einen Zug auf die Schienen zu stellen und zu fotografieren:




Montag, 10. März 2014

Viel Kleinkram und Bahnhof

Nachdem Frau und Kinder Ende Februar für eine Woche bei den Schwiegereltern waren, habe ich die freie Zeit genutzt, um auf der Anlage ein paar Meter zu machen. Mit dem Fortschritt bin ich ganz zufrieden, auch wenn man immer noch etwas mehr hätte machen können:
  • Die Steckdose unter der Decke habe ich einer neuen Verwendung zugeführt: Der Stecker einer Mehrfachsteckdose wurde abgezwickt und die Strippen mit den Adern in der Steckdose verbunden, das Loch wurde verblendet. Die Mehrfachsteckdose habe ich unter die Anlage geschraubt, somit ist alles an seinem Ort und die Tage, an denen übers Verlängerungskabel gestolpert wurde, sind vorbei. Der Trafo und der Fahrtregler sind auch provisorisch angeschlossen, der Funktionstest lief zufriedenstellend.
  • Wo wir beim Strippen ziehen waren, habe ich auch gleich wie geplant die hängenden Lautsprecher mit der Stereoanlage verkabelt, um beim Basteln Musik hören zu können. Ferner bekamen die Abstellgleise im Schattenbahnhof Isolierverbinder gesetzt und Litzen angelötet, Strom lässt sich noch keiner schalten: Die Verkabelung mit der Steuerungskonsole wird das nächste größere Thema werden.
  • Auf der Anlage selbst habe ich die Zufahrten zu Schattenbahnhof und Bahnhof mit Spanplatten unterfüttert, also eine Art Trasse gelegt. Der größte sichtbare Fortschritt ist sicher am Bahnhof zu sehen, das Gerüst wurde verstärkt und darauf Spanplatten verschraubt, ferner wurden die Schienen verlegt.
Zwischenstand Bahnhof
Bahnhof und Schattenbahnhof auf einen Blick
Der Bahnhof verläuft in einem Winkel von 7,5° von der Wand weg.
Von der anderen Seite gesehen.

Donnerstag, 23. Januar 2014

die weiteren Aussichten: Heiter

Was seit dem letzten Post geschah: wenig, leider:
  • Ich habe den Bahnof grob verlegt. Hier gibt es dann einiges an Schienenmaterial zu kürzen, damit der Platz ausreichend gut genutzt wird, was aber dank Dremel und Metallsäge eher zu den schönen Arbeiten gehört. 
  • Teilweise wurden R3-Bögen entfernt, um sie durch aufgebogene R-Einser zu ersetzen. Trotz selbstgebauter Gleisbiegevorrichtung gestaltet sich das wenig zufriedenstellend, da ich die Biegung selbst mit Hilfsmitteln einfach nicht harmonisch hinbekomme. Guter Rat (und gute Schiene) ist teuer.
  • Im Eingangsbereich habe ich die Spanplatten für die Brücken verbaut, an den Brückenaufnahmen liegen aber derzeit keine Schienen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie der Übergang von und zu den Brücken gestaltet werden kann, ohne dass die Betriebssicherheit darunter leidet.

Der nächste größere Arbeitseinsatz wird in gut vier Wochen, also Ende Februar sein, wenn ich meine Lieben für eine ganze Woche zu Besuch bei der Verwandtschaft fahre. Als Strohwitwer werde ich dann wieder vermehrt Zeit im Keller verbringen und den Aufbau etwas weiter voranbringen.

Geplant ist dann, alle restlichen Schienen mit einer Trasse zu unterlegen (teilweise liegen sie noch direkt auf den Pfosten auf) und endlich das Thema Elektrik anzugehen, damit ich wenigstens analog ein paar Weichen schalten und Gleisabschnitte stromlos schalten kann. Ein Anschluss der Stereoanlage für die musikalische Untermalung wäre auch nicht verkehrt.

Mittwoch, 18. September 2013

Bahnhofsausfahrt und Brücke

Die Grundplatte für den Bahnhofsbereich hat am linken Ende eine flache Spitze, welche Platz für zwei Gleise bietet. Die Bahnhofsausfahrt ist im oberen, hinteren Bereich und das vordere Gleis bildet die Ausfahrt des darunterliegenden Schattenbahnhofs. Dies jedoch ausschließlich aus gestalterischen Gründen, weil es dadurch eine Brücke mit Über- und Unterführung geben wird und das hoffentlich gut herauskommt.
Bahnhofsausfahrt und Brücke
Lila eingezeichnet ist eine Platte, welche herausnehmbar sein soll, um einen Zugang zur Haustechnik zu erhalten. Die Brücke (rot eingezeichnet) soll im Durchgangsbereich ebenfalls herausnehmbar sein und wahrscheinlich ziehe ich sie noch weiter in den Kurvenbereich hinein.

Die etwas längenen Vierachser mit 660 mm LüP haben, wenn von S4 (Schattenbahnhof Gleis 4) kommend, deutlichen Überhang und das soll nicht direkt sichtbar sein.Wie ich das lösen werde, weiß ich noch nicht.

Montag, 16. September 2013

Neuer Bahnhof "in schräg"

Meistens verlaufen die Gleispläne von Innenanlagen genau parallel zu den räumlichen Gegebenheiten, sprich der Rückwand. Das empfinde ich als etwas statisch und monoton, und deshalb möchte ich den Bahnhof gerne leicht schräg von der Rückwand weg verlaufen lassen.

Aktueller Gleisplan (nicht maßstabsgetreu)
Der Winkel beträgt 7,5° und so gefällt mir das schon deutlich besser, auch da die ursprünglichen Gegenbögen auf Gleis 1 und 2 vermieden werden. Nachteile der Lösung sind, dass ich geringfügig Stellfläche verliere und dass nicht unerheblicher Platz für das Bahnhofsgebäude hinten (bzw. oben) verloren geht. Den Bahnhof werde ich deshalb als Relief gestalten und mal schauen, wie das so herauskommt.

Die blauen Flächen sind Bahnsteige, wobei ich derzeit am Grübeln bin, ob und wie ich geschickt eine Unterführung für Passagiere realisieren kann, auch weil darunter der Schattenbahnhof verläuft. Vermutlich baue ich aber stattdessen eine Überführung mit Fußweg, denn hier gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten und Raum für Bastelei.

Der Gleisplan vom Mai hat sich damit schon einmal etwas verändert und es wird sicher nicht die letzte Änderung gewesen sein.