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Dienstag, 1. Dezember 2015

1. Kindergarten-Fahrtag

Eine Zusammenfassung, was seit dem letzten Post geschah:

Die Schienen sind gemäß Gleisplan verlegt, die Schleife hinter dem Haus ist geschlossen. Endlich. Für die Elektronik war noch keine Zeit, also verhindern zwei Isolierverbinder Kurzschlüsse. Das Kehrschleifenmodul soll komplett kurzschlussfrei funktionieren, ist aber ausschließlich für Digitalbetrieb konzipiert.

Mit Sohnemanns Akku-Funklok kann die komplette Anlage aber schon befahren werden - die Lehmann-Loks müssen rechtzeitig vorher anhalten und pendeln.

Die geschlossene Kehrschleife mit Playmobil-Akku-Lok
Ein erster Fahrtag fand bereits Ende August statt. Wie vermutet muss die Elektronik jedoch bis zum Frühjahr warten - aber mit Sohnemanns gelber Funklok war ausreichend Kurzweil geboten.

Ein paar Bilder vom ersten Kindergarten-Fahrtag:
Zusätzlich wurden zwei fliegende Anlagen aufgebaut, um Wartezeiten zu verkürzen.
Der Fokus lag eindeutig auf der Hauptstrecke

Montag, 24. August 2015

Die Trasse ist fertig

Am Wochenende wurde der restliche Graben ausgehoben und mit diversen Schubkarrenfüllungen voller Splitt angefüllt. Hier werden aber noch ein paar Ladungen ihren Weg ins Gleisbett finden. Ein Gleis ist bereits verlegt, das zweite und die Kehrschleife fehlen noch. 

Die restlichen Schienen kommen in den nächsten Tagen dazu, sodass dem ersten Fahrtag am Wochenende wenig entgegensteht. Die Frage ist, ob die digitale Steuerung rechtzeitig fertig wird, im Zweifel muss Betrieb mit Sohnemanns Funklok gemacht werden.

Nach einem Überlegen kam ich zu dem Schluss, der Bahn doch einen Namen zu geben. Ich kam auf "Talweg-Bahn" - witzigerweise müssen jetzt noch nicht einmal die China-Sachsenwaggons umbenannt werden.

Ein Gleis ist bereits verlegt und fixiert, das zweite (innen) fehlt noch.
Momentane Endstation. Um den Deckel des Öltanks herum soll die Kehrschleife verlaufen.

Montag, 10. August 2015

Um den Teich herum

Außen ist einiges passiert. Am Vatertagswochenende im Mai wurde der Kanal für die Trasse um den Teich herum ausgehoben und kaum zwei Monate später sind wir bereits am Treppenabgang angekommen.. ..es geht leider sehr langsam voran.

Kurzerhand wurden Ausweichgleis und Bogenweiche (Trainline 45, vernickelt) hinter dem Haus beschlossen, weiterhin mussten Thuja und Flieder weichen.In den nächsten zwei Wochen sollen die Erdarbeiten soweit abgeschlossen sein - der örtliche Kindergarten hat sich zu einem allerersten Fahrtag angemeldet - bislang gab es nur Testbetrieb mit Stainz und Playmobil-Diesellok. Eventuell ist die Kehrschleife bis dahin noch nicht fertig, das bleibt abzuwarten.

Der Splitt ist verlegt..
 ..Rasenkantsteine als Schienenbett, Flexgleis obenauf.
Panorama-Aufnahme vom Treppenbereich.
Die Schienen sind um den Teich herum verlegt.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Ein Abstellgleis

Es geht ein wenig weiter. Das Fehlen von Abstellmöglichkeiten, insbesondere für Lokomotiven, machte sich mehr und mehr bemerkbar. Also wurde das vorhandene Schienenmaterial gesichtet und nach einigem Abwägen auf R3-Weichen weitgehend verzichtet, die alten R1 sollen es sein. Das Abstellgleis ist zum Nullniveau leicht erhöht, um möglichst wenig Steigung zu geniereren.



Mittwoch, 20. August 2014

Der Weg nach draußen

Vor etwa einem Monat habe ich während der zweiten Halbzeit der Elternzeit angefangen, draußen im Garten die ersten Schienen zu verlegen. Ein Beitrag in Bildern, was bisher geschah:
Der Anfang: nicht benötigte Knochensteine (Quadrat rechts oben) entfernen, links aufschichten..
Die (unvernickelten) Weichen sind da. Probeverlegen unter Aufsicht des Oberentscheiders.
Die ersten 12 Meter sind probeverlegt. Noch mehr hier nicht mehr benötigte Knochensteine entfernen.
Die Trasse für den Bahnhof ausheben.
Die Diesellok macht erste Pendelfahrten.
Bahnhofseinfahrt aus anderem Blickwinkel.
Die Trasse für den Bahnhof ist vorbereitet.
Mit den ausgebauten Knochensteinen vorlegen.
Probeverlegen Bahnhof. Einfahrt links unten passt nicht, korrigieren.
Erstes Einschottern. Doch etwas viel Splitt genommen..
Übersicht aus der Totalen.

Trotz eingehenden Studiums diverser Forumsposts und Fachzeitschriften sind beim Bau schon ein paar Fehler gemacht worden. Der gravierendste ist derzeit, dass ich zwischen den Knochensteinen und dem Rasen (mit Absicht) keinen extra Abschluss hingemacht hatte. Es zeigte sich aber, dass die Knochensteine bereits nach ein paar Tagen anfingen abzusinken, was ich durch das Setzen von Rasenkantsteinen wieder behoben habe. Jetzt ist der Kies klar vom Rasen getrennt, was beim Mähen auch keine bösen Überraschungen mehr liefern kann.

Montag, 28. Oktober 2013

Endlich wieder Aktion

Im Oktober ging es endlich mit größeren Schritten weiter, die Steigung wurde eingebaut. Dazu erhält der Bahnhof einen Rahmen, auf den Spanplatten geschraubt werden. Es zeigte sich, dass die Pantographen der Elloks an den Querbalken wegen ein paar Millimetern hängen bleiben, daher klappe ich sie vorerst ein. Das kommt davon, wenn man dreimal nachmisst und dann die Schalldämmung unter der Schiene nicht in die Berechnung aufnimmt, aber hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen..

Die Stützbalken sind alle gesägt und teilweise ist auch der Untergrund verbaut. Die Brücken sehen noch sehr wild aus, diese gehe ich als nächstes an. Der Fortschritt erlaubt aber, endlich auch einmal ein paar Fotos zu zeigen. Diese sind mit der Handycam aufgenommen und leider etwas unscharf, was auch an der momentan noch zu schwachen Beleuchtung im Raum liegt.

In diesem Zustand mache ich ein wenig Testbetrieb um zu überprüfen, ob die Steigungen von bis zu 4% einen geregelten Betrieb möglich machen oder ob das doch zu viel ist.

Der Bahnhof wird auf einen Rahmen gelegt
Gleise probeverlegt..
..und mit Steigung.
Auffahrt zum Bahnhof und Abfahrt in den Schattenbahnhof
Die Schienen sind probeweise auf den Pfeilern verlegt.
Komplett verlegte Gleise. Der Unterbau fehlt noch an diversen Stellen.
Von der Gegenseite aus gesehen.

Freitag, 20. September 2013

Schattenbahnhof

Diese Woche war ich abends ab und zu für ein, zwei Stunden an der Anlage und habe etwas am Schattenbahnhof gearbeitet, Fotos folgen, sobald er komplett verlegt ist. Der Gleisplan sieht wie folgt aus:
Gleisplan Schattenbahnhof
Farblich hinterlegt ist die Grundplatte (nicht maßstabsgetreu). Die Weichen sind alle R1, die Bögen haben LGB R2 bis R3. S1 verläuft zugunsten größtmöglicher Radien direkt vor der Wand und ermöglicht das Befahren der kompletten Anlage mit einem Mindestradius von 990 mm, da alle R1-Weichen in Geradeausfahrt passiert werden.

R1-Kurven sind vergleichsweise günstig online zu erwerben, insbesondere im Vergleich zu den ungefähr anderhalb mal so teuren 300 mm-Geraden. Daher biege ich für den Schattenbahnhof die zahlreich vorhandenen R1-Kurven gerade, die Verbindungsstege der Gleisschwellen werden auf einer Seite gekappt und das Gleis zur Stabilisierung mit zwei Schrauben auf der Grundplatte fixiert. Auch die gebogenen Schienen dort entstehen aus R1-Kurven. Das sieht durch das bearbeitete Schwellenband nicht immer schön aus, ist aber nachher nicht mehr sichtbar.

Die maximalen Zuglängen betragen zwischen 2,20 Metern und 3,00 Metern, das ist ausreichend für eine große Lokomotive mit drei bis vier vierachsigen Anhängern (der Alpine Classic Pullmann Express mit Krokodil und drei Salonwagen misst über Puffer 2,54 Meter) oder bis zu acht Zweiachsern.