Donnerstag, 19. März 2015

Noch mehr Stellfläche

Das gesamte Rollmaterial ist zu umfangreich, um komplett auf der Anlage abgestellt zu werden. Da bei den alten Waggons keine Originalverpackung mehr vorhanden ist, können viele nicht gestapelt werden. An geeigneter Stelle wurde ein Zwischenboden unterhalb der Anlage eingezogen, welcher ausreichend Platz bietet.


Dienstag, 2. Dezember 2014

Ein Abstellgleis

Es geht ein wenig weiter. Das Fehlen von Abstellmöglichkeiten, insbesondere für Lokomotiven, machte sich mehr und mehr bemerkbar. Also wurde das vorhandene Schienenmaterial gesichtet und nach einigem Abwägen auf R3-Weichen weitgehend verzichtet, die alten R1 sollen es sein. Das Abstellgleis ist zum Nullniveau leicht erhöht, um möglichst wenig Steigung zu geniereren.



Montag, 8. September 2014

Erste Stellprobe mit der Allegra

Auch wenn meine Frau mich für komplett bekloppt erklärte, wollte ich den ersten kleinen Meilenstein gerne festhalten: die Erdarbeiten im Bahnhofsbereich sind beendet, es fehlt nur noch die Nivellierung der kleinen Berge und Täler im Kies. Zeit, einen Zug auf die Schienen zu stellen und zu fotografieren:




Mittwoch, 20. August 2014

Der Weg nach draußen

Vor etwa einem Monat habe ich während der zweiten Halbzeit der Elternzeit angefangen, draußen im Garten die ersten Schienen zu verlegen. Ein Beitrag in Bildern, was bisher geschah:
Der Anfang: nicht benötigte Knochensteine (Quadrat rechts oben) entfernen, links aufschichten..
Die (unvernickelten) Weichen sind da. Probeverlegen unter Aufsicht des Oberentscheiders.
Die ersten 12 Meter sind probeverlegt. Noch mehr hier nicht mehr benötigte Knochensteine entfernen.
Die Trasse für den Bahnhof ausheben.
Die Diesellok macht erste Pendelfahrten.
Bahnhofseinfahrt aus anderem Blickwinkel.
Die Trasse für den Bahnhof ist vorbereitet.
Mit den ausgebauten Knochensteinen vorlegen.
Probeverlegen Bahnhof. Einfahrt links unten passt nicht, korrigieren.
Erstes Einschottern. Doch etwas viel Splitt genommen..
Übersicht aus der Totalen.

Trotz eingehenden Studiums diverser Forumsposts und Fachzeitschriften sind beim Bau schon ein paar Fehler gemacht worden. Der gravierendste ist derzeit, dass ich zwischen den Knochensteinen und dem Rasen (mit Absicht) keinen extra Abschluss hingemacht hatte. Es zeigte sich aber, dass die Knochensteine bereits nach ein paar Tagen anfingen abzusinken, was ich durch das Setzen von Rasenkantsteinen wieder behoben habe. Jetzt ist der Kies klar vom Rasen getrennt, was beim Mähen auch keine bösen Überraschungen mehr liefern kann.

Montag, 10. März 2014

Viel Kleinkram und Bahnhof

Nachdem Frau und Kinder Ende Februar für eine Woche bei den Schwiegereltern waren, habe ich die freie Zeit genutzt, um auf der Anlage ein paar Meter zu machen. Mit dem Fortschritt bin ich ganz zufrieden, auch wenn man immer noch etwas mehr hätte machen können:
  • Die Steckdose unter der Decke habe ich einer neuen Verwendung zugeführt: Der Stecker einer Mehrfachsteckdose wurde abgezwickt und die Strippen mit den Adern in der Steckdose verbunden, das Loch wurde verblendet. Die Mehrfachsteckdose habe ich unter die Anlage geschraubt, somit ist alles an seinem Ort und die Tage, an denen übers Verlängerungskabel gestolpert wurde, sind vorbei. Der Trafo und der Fahrtregler sind auch provisorisch angeschlossen, der Funktionstest lief zufriedenstellend.
  • Wo wir beim Strippen ziehen waren, habe ich auch gleich wie geplant die hängenden Lautsprecher mit der Stereoanlage verkabelt, um beim Basteln Musik hören zu können. Ferner bekamen die Abstellgleise im Schattenbahnhof Isolierverbinder gesetzt und Litzen angelötet, Strom lässt sich noch keiner schalten: Die Verkabelung mit der Steuerungskonsole wird das nächste größere Thema werden.
  • Auf der Anlage selbst habe ich die Zufahrten zu Schattenbahnhof und Bahnhof mit Spanplatten unterfüttert, also eine Art Trasse gelegt. Der größte sichtbare Fortschritt ist sicher am Bahnhof zu sehen, das Gerüst wurde verstärkt und darauf Spanplatten verschraubt, ferner wurden die Schienen verlegt.
Zwischenstand Bahnhof
Bahnhof und Schattenbahnhof auf einen Blick
Der Bahnhof verläuft in einem Winkel von 7,5° von der Wand weg.
Von der anderen Seite gesehen.

Donnerstag, 23. Januar 2014

die weiteren Aussichten: Heiter

Was seit dem letzten Post geschah: wenig, leider:
  • Ich habe den Bahnof grob verlegt. Hier gibt es dann einiges an Schienenmaterial zu kürzen, damit der Platz ausreichend gut genutzt wird, was aber dank Dremel und Metallsäge eher zu den schönen Arbeiten gehört. 
  • Teilweise wurden R3-Bögen entfernt, um sie durch aufgebogene R-Einser zu ersetzen. Trotz selbstgebauter Gleisbiegevorrichtung gestaltet sich das wenig zufriedenstellend, da ich die Biegung selbst mit Hilfsmitteln einfach nicht harmonisch hinbekomme. Guter Rat (und gute Schiene) ist teuer.
  • Im Eingangsbereich habe ich die Spanplatten für die Brücken verbaut, an den Brückenaufnahmen liegen aber derzeit keine Schienen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie der Übergang von und zu den Brücken gestaltet werden kann, ohne dass die Betriebssicherheit darunter leidet.

Der nächste größere Arbeitseinsatz wird in gut vier Wochen, also Ende Februar sein, wenn ich meine Lieben für eine ganze Woche zu Besuch bei der Verwandtschaft fahre. Als Strohwitwer werde ich dann wieder vermehrt Zeit im Keller verbringen und den Aufbau etwas weiter voranbringen.

Geplant ist dann, alle restlichen Schienen mit einer Trasse zu unterlegen (teilweise liegen sie noch direkt auf den Pfosten auf) und endlich das Thema Elektrik anzugehen, damit ich wenigstens analog ein paar Weichen schalten und Gleisabschnitte stromlos schalten kann. Ein Anschluss der Stereoanlage für die musikalische Untermalung wäre auch nicht verkehrt.

Montag, 11. November 2013

Brückenarbeiten

Der Zugang zur Anlage stellt für mich eine große Herausforderung dar. Im Eingangsbereich ist ein Durchgang mit zwei Brücken vorgesehen. Der Plan ist, diese herausnehm- oder klappbar zu gestalten, ohne jedesmal die Verkabelung lösen und wieder verbinden zu müssen. Dazu sollen die Brücken untereinander tauschbar sein und im Idealfall die Stromzufuhr im Bereich davor und danach stromlos schalten, wenn sie herausgenommen werden. Dabei soll auch häufiges Aus- und Einbauen ohne großen Aufwand möglich sein, ohne dass die Züge entgleisen.

Provisorisch löse ich das über zwei Regalbretter mit einer Länge von genau 80,5 Zentimetern, auf welche die Schienen geschraubt werden. Die Anschlusskabel führe ich durch ein Loch nach unten, wo sie durch eine geschickte Apparatur mit dem Rest der Anlage verbunden werden sollen.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

"Der Bremser"

Zum Glück ist Leo erstens sehr modellbahnaffin und zweitens kann er schon "Zug" sagen. Sein "Zuch!" ist die unmissverständliche Aufforderung an den jeweils verfügbaren Erziehungsberechtigten, doch bitte mit ihm in den Keller zu gehen und die Loks ein paar Runden drehen zu lassen. Sehr schön finde ich, dass Tina diesem Wunsch auch oft entspricht, wenn ich selbst nicht greifbar bin.

Dabei fiel ihr auf, dass wenn die Ge 2/4 aufs Gleis gesetzt wurde, die Spannung derart in die Knie ging, dass bereits auf der Strecke befindliche Lokomotiven schlagartig die Fahrt verlangsamten. Auch war sie deutlich langsamer als die anderen Loks und wurde deshalb kurzerhand "der Bremser" getauft.

Da ich mir dieses unerwünschte Verhalten nicht recht erklären konnte, habe ich die Lok geöffnet. Es zeigte sich, dass das Fett auf den beiden Antriebsschnecken und den Zahnrädern irgendwie verharzt war. Dies wurde entfernt und das Gestänge geschmiert - jetzt läuft sie wieder völlig normal, den Namen hat sie allerdings weg.

"Der Bremser"

Meehr Power!

Momentan sind "nur" die Schienen verlegt, Strom ist lediglich an einer Stelle angeschlossen und kommt aus einem regelbaren Labornetzgerät mit bis zu 30 VA, und wenn ich rückwärts fahren will, stecke ich derzeit die Kabel um.. Die Leistung reicht gerade aus, um zwei große Loks gleichzeitig fahren zu lassen, bei einer dritten muss ich schon die Spannung reduzieren, damit die interne Sicherung nicht herausfliegt.

Mehr Power (*hoarr hoarr*) musste ohnehin her, also habe ich einen leistungsfähigeren Transformator bestellt, dieser liefert 70 VA bei 9 und 16 Volt - das sollte ausreichen, mehr als drei Züge sollen nicht gleichzeitig fahren. Schaltnetzgeräte besitzen zwar einen höheren Wirkungsgrad, aber an der Stelle bin ich einfach altmodisch. Für den Fahrbetrieb habe ich einen gebrauchten 5 A-Einbauregler erstanden und hoffe, er funktioniert auch wie beschrieben.

Den alten 2 A-Einbauregler werde ich künftig für das Abstellgleis weiterverwenden, weil dort ohnehin nur wenig Strom benötigt wird. Den alten Trafo (2 A bei 17,5 V) werde ich zum Ansteuern der Weichenantriebe weiterverwenden. Insgesamt komme ich also auf 105 VA Leistung, das ist ein Wort.

Mit selber Bestellung wie der Transformator kamen auch die Bauteile für insgesamt 10 Flipflops, mit denen ich gerne die Blöcke schalten will - ob ich den Blockbetrieb damit automatisiere, lasse ich mir heute noch offen. An der Stelle betrete ich Neuland und ich bin gespannt, ob das am Ende so funktioniert wie ich es mir vorstelle.

Montag, 28. Oktober 2013

Endlich wieder Aktion

Im Oktober ging es endlich mit größeren Schritten weiter, die Steigung wurde eingebaut. Dazu erhält der Bahnhof einen Rahmen, auf den Spanplatten geschraubt werden. Es zeigte sich, dass die Pantographen der Elloks an den Querbalken wegen ein paar Millimetern hängen bleiben, daher klappe ich sie vorerst ein. Das kommt davon, wenn man dreimal nachmisst und dann die Schalldämmung unter der Schiene nicht in die Berechnung aufnimmt, aber hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen..

Die Stützbalken sind alle gesägt und teilweise ist auch der Untergrund verbaut. Die Brücken sehen noch sehr wild aus, diese gehe ich als nächstes an. Der Fortschritt erlaubt aber, endlich auch einmal ein paar Fotos zu zeigen. Diese sind mit der Handycam aufgenommen und leider etwas unscharf, was auch an der momentan noch zu schwachen Beleuchtung im Raum liegt.

In diesem Zustand mache ich ein wenig Testbetrieb um zu überprüfen, ob die Steigungen von bis zu 4% einen geregelten Betrieb möglich machen oder ob das doch zu viel ist.

Der Bahnhof wird auf einen Rahmen gelegt
Gleise probeverlegt..
..und mit Steigung.
Auffahrt zum Bahnhof und Abfahrt in den Schattenbahnhof
Die Schienen sind probeweise auf den Pfeilern verlegt.
Komplett verlegte Gleise. Der Unterbau fehlt noch an diversen Stellen.
Von der Gegenseite aus gesehen.